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Der grössten Social-Community im Internet könnte ihr Erfolg zum Verhängnis werden: Die Unterhaltskosten sind exorbitant. Nun überlegt man sich, ob die User künftig Gebühren bezahlen sollen.
Mit mehr als 140 Millionen aktiven Mitgliedern (Stand Dezember 0 ist Facebook die mit Abstand am schnellst wachsende Social-Community im Web. Der Durchschnitts-User betreibt ein Netzwerk mit 100 Freunden, täglich werden geschätzte 30 Millionen Bilder hochgeladen.
Und das Wachstum scheint munter weiterzugehen: Weltweit schreiben sich über täglich 200 000 neue Nutzer auf Facebook ein. Die Instandhaltung der Serverfarmen, die Mieten und die Personalkosten sind exorbitant. Alleine für Strom soll Facebook Schätzungen zufolge über eine Million Dollar bezahlen, pro Monat. Dass sich die Betreiber angesichts der enormen Unterhaltskosten Gedanken zur Vermarktung der Social Community machen, liegt auf der Hand.
Reserven bald aufgebraucht
Im Herbst 2007 verkaufte Facebook für 240 Millionen Dollar 1,6 Prozent ihrer Anteile an Microsoft. Weitere 235 Millionen Dollar wurden in einer Finanzierungsrunde in diesem Frühjahr in die Kassen gespült. TechCrunch-Gründer Michael Arrington ist überzeugt, dass sich diese Ressourcen langsam aber sicher dem Ende zuneigen: «Ein Grossteil der knapp 500 Millionen Dollar, die die Firma erlöst hat, sind bereits weg. Noch mehr wird nächstes Jahr aufgebraucht werden, wenn die internationalen Wachstumsraten anhalten. Bei Facebook könnten die Cash-Bestände schnell bis zur Handlungsfähigkeit zusammenschmelzen, ohne dass ein Börsengang auch nur in Sichtweite wäre.»
Die Spekulationen erhielten zusätzlich Auftrieb, als Facebook-CFO Gideon Yu kürzlich in Dubai gesehen wurde. Für Branchenkenner liegt es auf der Hand, dass Facebook auf der Suche nach solventen Investoren ist.
Verschiedene Finanzierungsmodelle
In verschiedenen Fachblogs wird spekuliert, wie Facebook sein Meganetzwerk zu Geld machen könnte. Die Rede ist von einem Gebührenmodell. So könnten die User in eine Art Zweiklassensystem aufgeteilt werden. Sie hätten die Wahl zwischen einem eingeschränkten Gratis-Account und einem kostenpflichtigen Premium-Account, mit welchem das gesamte Facebook-Angebot zugänglich wäre.
Eine weitere Möglichkeit wäre das Weiterverkaufen von Userdaten an Dritte. Dieses Business-Modell dürfte sich auf die Länge allerdings nicht auszahlen. Die Mitglieder würden sich innert kürzester Zeit aus Facebook zurückziehen, zu viele intime Informationen wären gefährdet.
Facebook gibt sich optimistisch
An der Web 2.0 Summit Anfang November erklärte Facebook-Gründer Mark Zuckerberg, dass trotz anhaltender Finanzmarktkrise Wachstum das primäre Ziel bleibe. Von knapp werdenden finanziellen Ressourcen wollte er nichts wissen. Und auf die Frage, ob Facebook nicht neues Geld brauche, antwortete der 24-Jährige mit einem schlichten: «Nein».
Die Hacker vom iPhone Dev Team hatten schon von sich Reden gemacht, als sie am 11. September 2007 das iPhone der ersten Generation mit einem Patch von seinem SIM-Lock befreit hatten. Mit der zur Verfügung gestellten Software wurde es auch für Laien zum Kinderspiel, ohne grossen technischen Aufwand das iPhone von der Anbindung an einen bestimmten Provider zu entfesseln.
Auch für das iPhone 3G hält das iPhone Dev Team nun offenbar einen Patch bereit. Ein entsprechendes Video kursiert im Netz. Was der gefilmte Hacker darin noch von Hand eintippen muss, soll künftig per Mausklick vonstatten gehen. Die Software steht also bereit und muss nur noch in eine benutzfreundliche Oberfläche verpackt werden. Der Patch mit dem Namen «Yellowsn0w» soll noch vor Silvester erscheinen. Die Software setzt ein entsperrtes iPhone (per Jailbreak) sowie die Firmware 2.11.07 voraus.
Bei den iPhones der ersten Generation machte die Freischalt-Software durchaus Sinn, da die Geräte nur in den USA mit einem Vertrag von AT&T vertrieben wurden. Hierzulande dürfte es nur für User von Interesse sein, die weder mit einem Orange- noch einem Swisscom-Abo telefonieren wollen.